Über Mykorrhiza

Die Symbiose von Pflanzen und Mykorrhizapilzen etablierte sich bereits vor mehr als 450 Millionen Jahren – es wird angenommen, dass die aus dem Wasser stammenden Pflanzen den Lebensraum Land ohne Mykorrhizapilze nicht hätten erfolgreich erschließen können. Mykorrhizapilze kommen in allen Klimazonen und fast allen Ökosystemen vor. SYMYC-Produkte enthalten Pilze, die eine arbuskuläre Mykorrhiza, die mit Abstand am weitesten verbreitete Form der Mykorrhiza-Symbiose, ausbilden.

mykorrhiza_funktionsweise_500a

Funktionsweise

Arbuskuläre Mykorrhizapilze versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen, Spurenelementen und Wasser und erhalten dafür von der Pflanze Kohlenhydrate als Zucker. Die Pilze überbrücken die sich um die Wurzeln entwickelnden Nährstoff-Verarmungszonen. Durch ihr weit verzweigtes Hyphennetzwerk (rot) stellen die Pilze eine sehr große Oberfläche zur Nährstoffaufnahme zur Verfügung und sie erschließen auch weiter entfernte Bodenbereiche, um die Pflanze zu versorgen.

Einsatzbereiche

Arbuskuläre Mykorrhizapilze gehen eine Wurzelsymbiose mit mehr als 80% aller Landpflanzen ein, darunter auch die global wichtigsten Nahrungspflanzen Weizen, Reis, Mais und Kartoffel. Die Pilze versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen (v.a. Phosphor) und Wasser, wodurch die Pflanzen höhere Erträge liefern und robuster gegen Schädlinge und Trockenheit sind. Darüber hinaus kann der Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln reduziert werden.